DL9000 DSO SERIES (EINGESTELLT)

Bei den Digital-Oszilloskopen der Serie DL9000 lassen sich die Taktfrequenz und der Signalspeicher den jeweiligen Anforderungen Ihrer Anwendung anpassen. Die Geräte sind mit einem Signalspeicher für 2,5 MPunkte für jeden der vier Kanäle und bei der "L" Version mit 6,25 MPunkten pro Kanal erhältlich. Im Accumulate Modus kann das DL9000 bis zu 2000 erfasste Signale auf dem Bildschirm überlagern, die gescrollt und nach Auffälligkeiten durchsucht werden können. Das DL9000 ist damit ein leistungsfähiges Tool für unterschiedlichste Anwendungsbereiche.
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Details
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Merkmale
Das leistungsfähige DL9000 Oszilloskop von Yokogawa wurde für die viele Funktionen und Optionen mit einem "Best in Test" Award ausgezeichnet.
Kostengünstige Geräte mit hoher Leistungsfähigkeit für Messungen mit einer Bandbreite von bis zu 500 MHz/1 GHz/1,5 GHz
Die Geräte der Serie DL9000 sind standardmäßig mit einer Aufzeichnungslänge von 2,5 M-Worten/Kanal, Dot-Density Display-Technologie und einer großen Auswahl von Analyse- und Trigger-Funktionen ausgerüstet. Für Messungen mit der vollen Bandbreite von 1 GHz/1,5 GHz sind optional aktive 2,5 GHz Tastköpfe erhältlich. Damit gehören die Geräte der Serie DL9000 zu den derzeit kostengünstigsten Messsystemen für 500 MHz/1 GHz/1,5 GHz.
Fortschrittliche Anzeigetechnologie Maskentest
(Dot Density display) |

DL9000 Trigger-Möglichkeiten
History-Speicher mit schneller Signalerfassung
Durch die schnelle Signalerfassung lässt sich vermeiden, dass Anomalien übersehen werden. Allerdings sagt eine einfache Überlagerung von Signalverläufen nur aus ob eine Anomalie aufgetreten ist oder nicht. Derartige Darstellungen liefern keine weiteren Informationen, wie beispielsweise wann die Anomalie auftrat, welche Ereignisse vor der Anomalie auftraten oder was nach der Anomalie geschah. Mit der History Speicher-Funktion des DL9000 lassen sich bis zu 2.000 zuvor erfasste Signale abrufen und die Signaldaten analysieren, sogar nachdem die Erfassung gestoppt wurde. Dies erlaubt einen einzigartigen Einblick in das Signalverhalten und vereinfacht die Fehlersuche.Vorteil Nr. 1 des History-Speichers: Korreliert Ereignisse von mehreren Kanälen

Ex 1: Darstellung überlagerter History-Signalverläufe
(Bis zu 2000 Signale können in History-Speicher abgespeichert werden)
Vorteil Nr. 2 des History-Speichers: Untersuchung der Chronologie der Ereignisse

Der History-Speicher erfasst und speichert Signale vor und nach der Anomalie; damit ist ein Einblick in die Ursachen und Auswirkungen der Anomalie möglich.
Sicherheit für vertrauliche Tests
Die Geräte der DL9000 Serie sind ohne die optionale interne Festplatte (HDD) erhältlich. Bei den Geräten ohne HDD lassen sich alle Daten einfach und schnell löschen. Somit müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass vertrauliche Testergebnisse mit dem Gerät an einen anderen Ort gebracht werden.Kleine Baugröße bedeutet mehr Platz auf dem Tisch für das Testobjekt
| Das DL9000 ist nur 35 cm breit und 18 cm tief, somit belegt es nur wenig Platz auf Ihrem Tisch. Und es wiegt nur 6,5 kg, so dass es einfach transportiert werden kann. |
![]() 1 GHz Oszilloskop Größenvergleich |
Flexible Signalerfassung
Der DL9000 signalXplorer ist ein Digital-Oszilloskop der zehnten Generation von Yokogawa. Es erlaubt dem Anwender die Auswahl der am besten geeigneten Speichereinstellung für die jeweilige Messung und ermöglicht eine schnelle Erfassung und Darstellung kurzer und langer Speicheraufzeichnungen sowie eine Speicherung der Signale in seinem segmentierten Speicher. Ein fortschrittliches Speicherhandling gewährleistet, dass alle Vorteile des langen Speichers ungeachtet der jeweiligen Aufzeichnungslänge bei jeder Erfassung verfügbar sind. Dies wird durch das moderne ADSE (Advanced Data Stream Engine) ASIC ermöglicht.Erfassung von Burst-Signalen

Beispiel einer kürzeren Speicheraufzeichnung (Erfassung eines I2C-SDA-Signals): durch das Überspringen von Signalanteilen, die keine Informationen enthalten, können viele Frames im Speicher erfasst werden.
Beispiel für die Erfassung eines Mega-Wortsignals (TV-Bildsignal): 1 vollständiges TV-Frame kann ohne den Verlust von Details erfasst werden.
History-Wiedergabe-Funktion
Wenn Erfassung abgeschlossen ist und mehr als zwei Erfassungen im Speicher sind, wird die HISTORY-Taste beleuchtet. Mit dem Drehknopf können dann die einzelnen Aufzeichnungen im Speicher nacheinander dargestellt und nach Anomalien durchsucht werden. Die neue History Replay Funktion ermöglicht ein Abspielen der Signalaufzeichnungen aus dem Speicher wie mit einem Videorecorder. 
Die einzelnen Aufzeichnungen lassen sich nacheinander darstellen |
![]() Kontinuierliches Abspielen des History-Speichers
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ADSE bietet zwei schnelle Erfassungsmodi
N Single Modus
Wenn zwei sehr nah aufeinander folgende Signalereignisse beobachtet werden müssen, ist es wichtig, die Totzeit zwischen den Erfassungen zu minimieren. Der 'N Single' Modus des DL9000 ermöglicht eine Erfassung von bis zu 1.600 Signalen auf jedem der 4 Kanäle mit einer Totzeit von weniger als 400 ns zwischen den Erfassungen. Im 500 ps/div Bereich entspricht dies einer effektiven Erfassungsrate von 2.5MSignalen/s/Kanal.
Neuer ACCUM (Accumulation) Modus
Bei der Beobachtung langlaufender sich wiederholender Signale bietet die ACCUM-Funktion eine Erfassungsrate für schnelle sich wiederholende Signale von bis zu 25 kSignalen/s/Kanal (auf 4 Kanälen gleichzeitig), wobei bis zu 2.000 Aufzeichnungen im Speicher gehalten werden können.
Sowohl mit der N Single, als auch mit der ACCUM Funktion werden die erfassten Signale im Speicher abgelegt und können mit Hilfe der History-Funktion wieder abgerufen werden.
Suchfunktion
Beim signalXplorer stehen sowohl Zoom-, als auch History-Suchfunktionen zur Verfügung. Die Zoom-Suche lokalisiert den jeweils gesuchten Bereich in einer einzelnen Aufzeichnung. Die History-Suche lokalisiert eine Aufzeichnung im History-Speicher, die den vom Anwender angegebenen Kriterien entspricht. Dot Density Display
Die Bildhelligkeit der einzelnen Display-Pixel ist davon abhängig wie oft ein Signal jedes der Pixel ansteuert. Selbst für Single-Shot-Aufzeichnungen liefert das Dot-Density-Display visuelle Informationen über das Signal/Rausch-Verhältnis eines Signals. Für wiederholte Signalaufzeichnungen bietet dieses Merkmal einen zusätzlichen Einblick wie oft gewisse Anteile eines Signals im Laufe der Zeit auftreten. Das Dot-Density-Display bietet damit kurz gesagt auf einem digitalen Oszilloskop eine Signaldarstellung wie bei einem analogen Oszilloskop.Funktionen
Erweiterte Analyse- & Berechnungsfunktionen
Histogramm-Darstellung

Beispiel: Ergebnis eines Zeithistogramms
Statistik


Beispiel: Cycle-Statistik
FFT

Die Geräte der Serie DL9000 können FFT-Signale mit bis zu 250k Punkten berechnen. Für eine optimale Darstellung der Ergebnisse können die Mittenfrequenz und der Frequenzbereich eingestellt werden, genau wie bei einem Spektrumanalysator.

250 k Punkte FFT FFT-Ergebnis mit optimierter Einstellung
Trend-Anzeige

Die Trend-Anzeige erlaubt eine Beobachtung von Signalparametern über einen längeren Zeitraum. Die Trend-Anzeige kann genutzt werden, um die Schwankungen ausgewählter Parameter zu visualisieren.

Beispiel: Trend-Anzeige von Spitze-Spitze-Werten
Maskentest


Beispiel: Telekommunikationstest Beispiel: Masken-Editor-Software
Signal-Berechnungen

Es lassen sich bis zu 8 mathematische Berechnungen (Traces) definieren. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Filterung, +, -, x, Integration, Flanken zählen, Drehzahl. Die grundlegenden arithmetischen Funktionen werden mittels des ADSE (Hardware) ausgeführt und die Ergebnisse in Echtzeit angezeigt.

Beispiel für mathematische Berechnungen
Echtzeit Analog/Digital-Filterung

Für eine Echtzeit-Filterung sind analoge Tiefpassfilter mit 200 MHz und 20 MHz und digitale Tiefpassfilter mit 8 MHz, 4 MHz, 2 MHz, 1 MHz, 500 kHz, 250 kHz, 125 kHz, 62.5 kHz, 32 kHz, 16 kHz und 8 kHz verfügbar. Diese Filter können live auf Signale angewendet werden, ohne dass eine Verlangsamung der Erfassungsrate erfolgt. Zusätzliche digitale Filter lassen sich mit Hilfe der mathematischen Funktionen erstellen.

Signal ohne Filter Signal mit Filter
Anschlussmöglichkeiten
Eine Fernsteuerung des DL9000 und die Übertragung von Signaldaten vom Oszilloskop ist über folgende Schnittstellen möglich: USB 2.0 (Standard), 100BaseTX /10BaseT (Option) oder GPIB (mit einer zusätzlichen NI PCMCIA-GPIB Karte von National Instruments). Der Industriestandard USBTMC-USB488 mit USB 2.0 Schnittstelle erreicht deutlich höhere Datenübertragungsraten als eine typische GPIB-Datenübertragung.Zur Datenspeicherung kann ein PC Card Laufwerk genutzt werden (sowohl auf der Vorder-, als auch auf der Rückseite verfügbar) oder die USB Schnittstelle genutzt werden. Diese Schnittstellen unterstützen Medien wie CompactFlash, PC Card Typ II HDD und USB-Speicher.


GPIB Schnittstelle
(Zwei PC Card Schnittstellen sind standardmäßig. Allerdings wird eine NI PCMCIA-GPIB-Karte für die Kommunikation benötigt. Hierfür können die PC Card Schnittstellen auf der Vorder- und der Rückseite genutzt werden.)
PC Card/USB Schnittstellen
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Zur Speicherung und Übertragung von mit dem DL9000 erfassten Daten lassen sich populäre, überall erhältliche Medien mit großer Speicherkapazität wie CompactFlash oder USB HDD nutzen.
Eine USB-Maus und/oder Tastatur können ebenfalls verwendet werden und erleichtern die Bedienung. Der USB-Anschluss auf der Frontseite kann außerdem mit einem USB-Drucker verbunden werden.
Standardmäßig sind verschiedenste spezielle CAN Bus Trigger enthalten
-- CAN Bus Signal-Analysefunktion (/F7, /F8-Option) --Für die Instrumente der Serie DL9000 sind spezielle Trigger für die CAN-Version 2.0A/B (schnelle und langsame CAN-Bussignale; werden in internen Bussen von Autos, in der Fabrikautomatisierung, medizinischen Geräten und anderen Anwendungen eingesetzt) sowie CAN-Bussignal Protokollanalyse-Funktionen als Option verfügbar. Eine Reihe von Trigger- und leistungsfähigen Analyse-Funktionen für das CAN-Bussystem sind standardmäßig enthalten. Zwei verschiedene differentielle Tastköpfe sind für CAN-Messungen verfügbar (separat erhältlich).
Der DL9000 aktiviert Trigger auf der Basis verschiedener vorgegebener Bedingungen und ermöglicht somit eine zuverlässige Erfassung nur der erwünschten CAN-Bussignale. Es stehen Bedingungen für Start of Frame, ID und Daten, sowie Kombinationen aus diesen Bedingungen zur Verfügung. Zudem sind Remote Frame und sogar die Einstellung von bis zu vier CAN ID/Daten-Bedingungen möglich, die mit ODER-Logik verknüpft werden können oder eine Triggerung, wenn eine der Bedingungen erfüllt wird. Darüber hinaus sind auch Bedingungen relativ zu einem vorgegebenen Trigger-Datenwert einstellbar, wie True/False, Größer/Kleiner als ein Datenwert, zwischen zwei (2) Datenwerten oder außerhalb eines Daten-Bereichs.Kombinations-Trigger
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Kombinations-Trigger: Einstellung von Triggern auf CAN-Ereignisse und Ereignisse auf anderen Kanälen (Event Interval Trigger) |
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Unterstützung von System-Debugging und Fehlersuche
(mit schneller Analyse & Signaldarstellung)Die Ergebnisse der Protokollanalyse des CAN-Busses kann während der Signalerfassung angezeigt werden. Die Analyse-Ergebnisse von Frame-Typ, Zeit von der Trigger-Position, ID, DLC, Daten und CRC, und Ack/Non-Ack werden in einem Bildschirm mit den entsprechenden Signalen dargestellt. Sie ermöglichen einen einfachen Vergleich von Signalqualität und Bussystemprotokoll. Die Erfassung der Signale und Analyse der Daten kann in Echtzeit mit einer Update-Rate von etwa fünfzehn Mal pro Sekunde erfolgen.* Die Analyse-Ergebnisse (Liste) lassen sich in einer Textdatei im CSV-Format abspeichern.
* Bei einer kontinuierlichen Messung mit 5 ms/div und einer Datensatzlänge von 1,25 MW.
(Die Update-Rate ist abhängig von den jeweiligen Einstellungen.)
![]() Analyse und Darstellung des Signalverlaufs |
![]() Detaillierte Analyse-Ergebnisse
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Simultane Analyse & Darstellung von zwei unterschiedlichen CAN-Bussignalen
Es lassen sich zwei CAN-Bussignale gleichzeitig analysieren und die Ergebnisse anzeigen. Zum Beispiel lassen sich Signale und Protokolldaten von zwei CAN-Subnetzen mit unterschiedlichen Bedingungen gleichzeitig überprüfen, und die Korrelation zwischen den Signalen verifizieren.Zwei unterschiedliche CAN-Bussignale:
gleichzeitig analysiert & dargestellt
Automatische Suche von speziellen Frames/Fields in erfassten Signalen
Die erfassten Daten lassen sich nach bestimmten Kriterien durchsuchen: Start of Frame, ID und Daten Bedingungen (oder Kombinationen hieraus), sowie Remote Frame und Error Frame Bedingungen.Die gesuchten Frames werden in der Analyseauflistung entsprechend markiert und der jeweilige Teil des Signals im Zoom-Fenster angezeigt. Teile des Signales, wie die ID oder ein Datenfeld, können im einem Frame ausgewählt und diese im Zoom-Bereich angezeigt werden (Field Jump Funktion).
Field Jump Funktion
Optionen
Automatisches Setup speziell für serielle Busse (/F5, /F7, /F8)
![]() Mit der automatischen Setup-Funktion für serielle Bussysteme stellt das Instrument nach der Eingabe der Art des Bussystems und der Quelle (Eingangskanal) automatisch geeignete Werte für Aufzeichnungslänge, Zeitachse (T/div), Trigger und Analyse ein. Danach werden der Signalverlauf auf dem Bus und die Analyse-Ergebnisse automatisch angezeigt (Liste und Decodierung). Für den Anwender entfallen damit lästige Analyseeinstellungen. |
Serielle Busanalyse : I²C, SPI, UART, CAN*, LINCAN Bussignal-Analysefunktion (/F7, /F8)
| Für die Modelle der Serie DL9000 sind verschiedene Optionen (/F5, /F7 und /F8) verfügbar, die eine Signalanalyse auf I²C, SPI, UART, LIN und CAN-Bussen ermöglichen. Entsprechende Trigger für diese Bussysteme zählen zu den Standardfunktionen. Diese Funktionen erlauben eine einfache Unterscheidung zwischen partiellen Softwarefehlern und Signalproblemen auf der physikalischen Schicht. Beispielsweise bei der Fehlersuche in Systemen durch das Beobachten der Signaleigenschaften auf der physikalischen Schicht.
*: Die analogen Eingangskanäle unterstützen CAN-Trigger- und CAN-Analyse-Funktionen |
CAN Bussignal-Analysefunktion (/F7, /F8)
| Die Geräte der Serie DL9000 verfügen über dedizierte CAN-Trigger, wie für Start of Frame, ID, Daten, Remote Frames und Error Frame. Zusätzlich können jetzt bis zu vier ID und Daten-Bit-Bedingungen eingestellt und Trigger auf der Basis von ODER-Beziehungen dieser Kombinationen aktiviert werden. Anhand der Ergebnisliste der Protokollanalyse, die in Form einer Zeitreihe dargestellt wird (Bild 9), können die Analyse-Ergebnisse für jeden Frame (Frame-Art, Zeit seit dem Trigger-Punkt, ID, DLC, Daten und CRC), Präsenz/Fehlen des Ack Signals, sowie die Zuordnung zu den entsprechenden Signalen auf einem einzigen Bildschirm überprüft werden. Durch die Eingabe eines Typs oder anderer Merkmale von Feldern und Frames kann nach den entsprechenden Signalen in den erfassten CAN-Frame-Daten gesucht werden. | Analyse und Darstellung des Signalverlaufs
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LIN Bussignal-Analyse (Zusatzfunktion für die /F7 und /F8-Option)
| Für die Geräte der Serie DL9000 sind Trigger- und Analyse-Funktionen für den LIN-Bus (wird oft als In-Vehicle LAN-Protokoll für Karosserieanwendungen verwendet) verfügbar. Diese enthält Break- + Synch-Trigger. Zusätzlich zu den Ergebnissen der Signal- und die Protokollanalyse (Liste) lassen sich auch die Fehlerinformationen überprüfen (Parität, CheckSum, TimeOut, etc.). Es lassen sich dabei auch Daten entsprechend der LIN Revision 1.3 und 2.0 analysieren, die gleichzeitig auf der Busleitung vorhanden sind.
* Die LIN-Bussystem-Analysefunktion wird ab Firmware-Version 2.40 oder später unterstützt (/F7 oder /F8-Option). |
![]() Simultane Analyse und Darstellung des Signalverlaufs (decodiert) von CAN und LIN-Bussignalen |
I²C und SPI Busanalyse (/F5, /F8)
| Diese Option ermöglicht eine Analyse und Suche von seriellen Daten auf dem I²C und SPI Bus. Durch die Beobachtung der physikalischen Signale dieser Bussysteme lassen sich Hardware- von Software-Problemen besser unterscheiden. (I²C und SPI-Trigger sind standardmäßig) |
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UART Signalanalyse (/F5, /F7, /F8)
| Universeller UART-Trigger und Analyse werden unterstützt. Die UART-Trigger-Funktion kann auf das Stopp-Bit jedes Datenblocks triggern. Die Analyse der Anzahl, Zeit seit der Trigger-Position, binäre und hexadezimale Darstellung der Daten, Fehler und andere zusätzliche Informationen können mit den Signalen verlinkt und auf dem gleichen Bildschirm wie die Analyse-Ergebnisse angezeigt werden. Die UART-Analyse-Ergebnisse können auch in ASCII angezeigt werden. Eine Gruppierung der Darstellung erlaubt eine einfache Identifizierung von seriellen Meldungen über 2 Bytes. |
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![]() UART Trigger
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![]() Gruppierung der Darstellung
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![]() Beispiel einer UART-Analyse |
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Eingebauter Drucker (/B5)
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Dieser eingebaute Thermopapierdrucker ermöglicht ein einfaches Ausdrucken der Bildschirminhalte des DL9000. |
Tastkopf-Stromversorgung (/P2)
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Diese Ports dienen der Stromversorgung für die folgenden Strom-Tastköpfe (701932, 701933) und die folgenden Differenzial-Tastköpfe (701920, 701921, 701922, 700924, 700925) Anmerkung: Diese Option wird nicht für den 2,5 GHz Aktiv-Tastkopf benötigt (PBA2500).
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100 Base TX/ 10 Base T Ethernet (/C10)
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100 BaseTX/ 10 BaseT Ethernet (/C10) 100 BaseTX/ 10 BaseT Ethernet + interne HDD (/C8) Netzwerk-Fileserver/Client-Funktionen und Drucken im Netzwerk werden durch Microsoft Network File Sharing unterstützt. Der SMTP Client erlaubt das Senden von E-Mails vom Gerät. (/C8, /C10) Die /C8-Option beinhaltet eine interne 30 GB HDD, die für die Speicherung von Signalen und Setup-Dateien genutzt werden kann. |
Option zur Analyse von Stromversorgungen (/G4)
Parameter-Messungen und statistische Berechnungen für Stromversorgungen
Zum Beispiel: Leistung und Leistungsfaktor
Einfach Spannungs- und Stromkanäle in einem speziellen Einstellmenu auswählen, um die leistungsspezifischen Parameter zu den Signalparametern der ausgewählten Kanäle hinzuzufügen. Die Spezifikationen der speziellen zusätzlichen Parameter (Typen) finden Sie im Prospekt des Geräts. Es lässt sich auch das Joule-integral (I²t) für die Charakterisierung von Sicherungen berechnen.

Statistische Berechnung und Trend-Anzeige von Schaltverluste für jeden Zyklus
| Zum Beispiel können in einer aktiven Leistungsfaktorenkorrekturschaltung, die im kritischen Leitungsmodus arbeitet, Schwankungen bei der Schaltfrequenz und beim Schaltstrom des Modulationssignals relativ zur Eingangsspannung der Stromversorgung, gleichzeitig mit dem Eingangsspannungssignal angezeigt werden. Das Bild links zeigt die Spannungs- (Vds) und Stromwerte (Id) sowie die berechneten Schaltverluste (Vds x Id) (M1 Signal) über mehrere Zyklen. Der Schaltverlust lässt sich für jede Periode innerhalb eines vorgegebenen Bereiches des M1-Signales berechnen (der Iteg TY-Parameter), auch der integrierte Wert kann schnell berechnet werden. Das DL9000 ermöglicht zudem eine Darstellung der Schaltverluste in Form einer Liste oder als Trendlinie für jeden Zyklus. Schwankungen zwischen dem Einschalten und dem stabilem Betrieb lassen sich somit einfach erkennen. |
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Messung der Schaltverluste mit History-Statistik
| Mit Hilfe der Hochgeschwindigkeitserfassung (max. 2.5 Millionen Waveforms/s) und der History-Statistikfunktion lassen sich statistische Werte und der Gesamtverlust der Schaltverluste über mehrere Intervalle berechnen. Durch die Angabe eines Berechnungsbereiches kann darüber hinaus auch der Verlust getrennt für Ein- und Aus-Schaltphase berechnet werden.
Die Anzahl der History-Signale (Cnt = Anzahl der Schaltzyklen) und die dazugehörigen statistischen Berechnungsergebnisse werden im Bild rechts angezeigt. |
![]() ![]() |
| Die unterschiedliche Signallaufzeit (Skew) von Strom- und Spannungstastkopf kann automatisch korrigiert werden. Dies ermöglicht eine genaue Messung und Berechnung der Schaltverluste. Zudem ist eine Deskew-Korrektursignalquelle (Modell 701935, separat erhältlich) verfügbar. | ![]() |
Spezielle Signalberechnungen für die Analyse von Stromversorgungen
| Die Berechnung von Wirkleistung, Impedanz und Joule-integral (I²t), sowie die Darstellung der entsprechenden Signale lässt sich schnell durchführen. Um das berechnete Signal anzuzeigen, müssen nur die gewünschte Funktion und die jeweiligen Eingangskanäle per Menü ausgewählt werden. | |
Analyse der Oberschwingungen auf der Basis von EN61000-3-2

Anwender-definierte Berechnungen (/G2)
(Die optionale Analysefunktion für Stromversorgungen (/G4) beinhaltet die Option für Anwender-definierte Berechnungen (/G2).)Vier Anwender-definierte Signale können definiert (MATH1-MATH4) und gleichzeitig in Berechnungen genutzt werden. Neben einer Fülle von Berechnungsfunktionen lassen sich sechsundzwanzig Messparameter in den Gleichungen nutzen. Zum Beispiel können die Daten mittels der Amplitude eines Messparameters normalisiert werden. Bis 6,25 MWords pro Kanal können berechnet werden. Berechnete Signale können auch in X-Y-Diagrammen, der FFT-Darstellung, Histogramm-Analyse und anderen Funktionen genutzt werden. ![]() |
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Modellnummern
| Modell | Beschreibung |
|---|---|
| DL9040 | 500 MHz Bandbreite, 5GS/s, 2.5MP/Kanal, 4 Kanäle |
| DL9040L | 500 MHz Bandbreite, 5GS/s, 6.25MP/Kanal, 4 Kanäle |
| DL9140 | 1 GHz Bandbreite, 5GS/s, 2.5MP/Kanal, 4 Kanäle |
| DL9140L | 1 GHz Bandbreite, 5GS/s, 6.25MP/Kanal, 4 Kanäle |
| DL9240 | 1,5 GHz Bandbreite, 5GS/s, 2.5MP/Kanal, 4 Kanäle |
| DL9240L | 1,5 GHz Bandbreite, 5GS/s, 6.25MP/Kanal, 4 Kanäle |
Spezifikationen
| Name | Beschreibung | Dateityp | |
|---|---|---|---|
| Bulletin 7013-00E | DL9000 Series Digital Oscilloscopes | 1.45 MB |
Herunterladen |
| Bulletin 7013-80E | DL9000 Series CAN Bus Signal Analysis Function (optional) | 124 KB |
Herunterladen |
| Bulletin 7019-85E | busXplorer�-USB USB2.0 Compliance Test Soulution | 129 KB |
Herunterladen |
Software
| Name | Beschreibung | |
|---|---|---|
| 707714 Computation Waveform Viewer | Die Viewer-Funktion (mit Berechnungsfunktion) der WE7000 Control Software wurde überarbeitet und lässt sich nun auch als ein unabhängiges Softwareprogramm für offline Analysen nutzen. Dies erlaubt eine effiziente Ausführung von Aufgaben, wie beispielsweise eine nachfolgende Analyse der gemessenen Daten. | y-Link |
| Bibliothek DL Serie (TMCTL Freeware) | Dieses API erlaubt eine Steuerung der Serie DL9000 über externe Programme sowie die Übertragung von Daten von der Serie DL9000 zu externen Programmen. Das API ist Windows DLL verfügbar und ist über ihr Programm zugreifbar. | y-Link |
| DL-Term | DL-Term ist ein Befehlszeilen-Tool für die Bibliothek der DL-Serie. Diese Software kann als Entwicklungs-Tool zur Erstellung von Kommunikationsprogrammen auf der Basis der Bibliothek der DL-Serie genutzt werden. | y-Link |
| Kommunikations-Beispiel-Programme | Die folgenden Programme sind im Visual Basic (VB) und Visual C++ Projektformat erstellte Beispiel-Programme für eine Kommunikation mit Instrumenten der DL Serie. Detailliertere Informationen finden Sie im Anwenderhandbuch (IM-701990-01E), das aus der Datei "dlsample101.zip" extrahiert werden kann. | y-Link |
| Mask Pattern Editor (for DL9000) | This software program is used to create mask patterns that are used on the DL9000. | y-Link |
| MATLAB Control Tool Kit (learn more) | This MATLAB tool kit enables DL series oscilloscopes to easily interface with MATLAB. The software can be used to control supported DL series instruments from MATLAB or to transfer data from DL series instruments to MATLAB via GP-IB, USB or Ethernet. | Mehr Info |
| X-Viewer 701992 (learn more) | Xviewer, an offline waveform viewing and analysis package. It can also transfer files from and remote control some Yokogawa instruments. | Mehr Info |
| XWirepuller | Xwirepuller enables the DL9000 series including MSO models and SB5000 to be controlled from your PC via the Ethernet, USB, or GP-IB interface. | y-Link |
Zubehör
701915 Kontaktier-Erweiterungen
Dieses Erweiterungsset eignet sich für die Modelle PBA2500 und PBD2000.
701920 500 MHz Aktiver Differenztastkopf
Ermöglicht eine genaue Beobachtung schneller differentieller Signale
701923 2.0 GHz Aktiver Differenztastkopf (PBD2000)
Differenztastkopf 10:1, Impedanz 2 x 50 kΩ//1.1 pF
701924 1.0 GHz Aktiver Differenztastkopf (PBDH1000)
Differenztastkopf 50:1, Impedanz 2 x 1 MΩ//1.1 pF
701928 100 MHz Aktive Stromzange
Dieser Tastkopf benötigt keine zusätzliche Verbindung zur Stromversorgung (LEMO-Steckverbinder), wird automatisch erkannt und führt bei der Verwendung selbstständig einen Nullabgleich durch.
701929 50 MHz Aktive Stromzange
Dieser Tastkopf benötigt keine zusätzliche Verbindung zur Stromversorgung (LEMO-Steckverbinder), wird automatisch erkannt und führt bei der Verwendung selbstständig einen Nullabgleich durch.
701932 Strom-Tastkopf für Oszilloskope der DL Serie
Bandbreite: DC bis 100 MHz (-3dB)
701933 Strom-Tastkopf
Bandbreite: DC bis 50 MHz (-3dB)
701942 Passiver Miniatur-Tastkopf
Für Geräte der Serie DL1600, DL1700E, DL7400 und DL9000
701944 100:1 Tastkopf
Bandbreite: DC bis 400 MHz
701945 100:1 Tastkopf
Bandbreite: DC bis 250 MHz (-3dB)
701975 50 Ohm DC-Block
Diese DC-Sperre erlaubt die Blockierung der DC-Komponenten eines Eingangssignals. Mit dieser Sperre lassen sich Vorspannungen vom Tastkopf PBL5000 fernhalten.
701943 (PB500) Passiver Tastkopf 500 MHz
Dieser Tastkopf eignet sich für allgemeine Messungen bis zu einer Bandbreite von 500 MHz. Die DL9000 Serie wird standardmäßig mit vier PB500 Tastköpfen ausgeliefert.
701912 (PBA1000) Aktiver Tastkopf 1,0 GHz
Dieser aktive 10:1 Tastkopf kann mit der Serie DL9040 für Systemmessungen bis 500 MHz Bandbreite verwendet werden.
701914 (PBA1500) Aktiver Tastkopf 1,5 GHz
Dieser aktive 10:1 Tastkopf eignet sich für die Serie DL9140 und ermöglicht Systemmessungen bis 1,0 GHz Bandbreite.
701913 (PBA2500) Aktiver Tastkopf 2,5 GHz
Dieser aktive 10:1 Tastkopf eignet sich für die Serie DL9240 und ermöglicht Systemmessungen bis 2,5 GHz Bandbreite.
701974 (PBL5000) 5 GHz Tastkopf mit geringer Eingangskapazität
Dieser passive Tastkopf ist umschaltbar zwischen 10:1 und 20:1 eignet sich für den 50 Ohm Eingang des DL9000. Die Dämpfungsumschaltung wird durch die Veränderung des Widerstands in der Spitze des Tastkopfs erreicht.


Die einzelnen Aufzeichnungen lassen sich nacheinander darstellen 







































