PWM-Signalen einen Schritt voraus

PWM-Signalen einen Schritt voraus
Direkte Analyse im DLM3000

 

PWM-Signale begegnen uns fast überall in unserem täglichen Leben. Sei es bei LED Scheinwerfern, bei der Ansteuerung von Industrierobotern oder Solar-Invertern und vielen weiteren Anwendungen. Mit dem DLM3000 können Sie die PWM-Signale optimal analysieren.


Häufig ist bei der Entwicklung der oben genannten Anwendungen der „Duty"-Wert – das Tastverhältnis – des PWM-Signals von Interesse. Bei LED Scheinwerfen hängt von diesem Wert zum Beispiel der Helligkeitseindruck ab und bei einem Roboterarm definiert der Wert die Position des Stellmotors. Je nach Anwendungsfall ist es gerade in der Entwicklungsphase notwendig, für jede Periode (Cycle) den „Duty"-Wert zu überprüfen, ob dieser entweder stabil bleibt oder sich in einem festgelegten Intervall verändert.

Das DLM3000 bietet dafür eine ideal zugeschnittene Funktion – die automatischen Messparameter. Damit kann zusätzlich zur Erfassung des PWM-Signals der „Duty"-Parameter für jeden Kanal ausgewählt werden, der dann unterhalb der erfassten Signalkurve angezeigt wird. Sind mit einer Messung mehrere Perioden des Signals erfasst worden um den Signal-Verlauf zu betrachten, und soll eine Ermittlung des „Duty"-Werts über jede Periode erfolgen, kann im DLM3000 direkt die Cycle-Statistik aktiviert werden, die für jede Periode den Messwert ermittelt und in einer Liste anzeigt.
 

Cycle-Statistik inkl.
Listen-Darstellung der
„Duty"-Werte für jede Periode.


Herausragend dabei sind die Kennzeichnung der minimalen und maximalen „Duty"-Werte, die Suchfunktion, um gewünschte Werte zu finden und die Zoom-Link Funktion, die den Kurvenabschnitt, bezogen auf den gewählten Wert in der Liste, im Zoom-Fenster anzeigt. Zusätzlich erfolgt die Anzeige der Statistik-Werte wie Minimum, Maximum, Durchschnitt und statistische Verteilung und die Anzahl der betrachteten Perioden.

Für mehr Flexibilität, und um weitere Anwendungen abdecken zu können, bietet das DLM3000 darüber hinaus eine Statistik im laufenden Trigger-Betrieb und eine History-Statistik des sequenziellen Speichers an. In der Entwicklungsphase tragen alle diese Analyse-Funktionen direkt im Messgerät zu einem schnellen Überblick bei, ohne dass eine nachträgliche Offline-Analyse erforderlich ist. So können zeitnah Projektabschnitte abgeschlossen und die Entwicklung vorangetrieben werden.

TIPP:
Um zu überprüfen, ob der ausgewählte Messparameter auch richtig ermittelt wird, können unter der Funktion „Indicator" zwei vertikale graue Linien aktiviert werden, die den Bereich des gemessenen Parameters anzeigen. Damit ist eine korrekte Messung sichergestellt.#

 

Anna Krone
Business Development Managerin
Scope / ScopeCorder

 

Ein Artikel aus dem Yokogawa Test&Messtechnik Magazin Nr. 51.
Die vollständige Ausgabe finden Sie hier zum Download.

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